Biographie
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Mark Calvert wurde in Wichita/Kansas (USA) geboren, und absolvierte seine Gesangsausbildung an der Lawrence University und der Yale University. Er studierte u. a. bei Renata Scotto und Dale Duesing. Seiner Aufnahme im Opernstudio der Santa Fe Opera folgten weitere Engagements am Opera Theatre of Saint Louis, dem Chicago Opera Theater, der Pittsburgh Opera, dem Opernstudio der Seattle Opera, sowie dem Aspen Music Festival. 2000 wurde ihm von der Shoshana Foundation das Richard F. Gold Career Stipendium zuerkannt.

Seit 2004 ist Mark Calvert in Europa aktiv, wo er in Produktionen am Stadttheater Gießen, den Schlossfestspielen Heidelberg, dem Theater der Stadt Heidelberg und der Kammeroper Konstanz in zahlreichen Hauptrollen mitgewirkt hat. Seit 2006 ist Mark Calvert am Landestheater Linz engagiert, und konnte dort sein Repertoire mit Rollen wie Damon in „Acis und Galathea”, Mopsa in „The Fairy Queen”, Scaramuccio in „Ariadne auf Naxos”, Cégeste in Philip Glass’ „Orphée”, Jan in „Der Bettelstudent” und Freddy in „My Fair Lady” (alle unter dem Chefdirigent Dennis Russell Davies) erweitern. Weitere Gastengagements führten ihn zum Richard Wagner Festival Wels, wo er unter Dirigent Ralf Weikert als Dritter Knappe in „Parsifal” auftrat, und nach Deutschland, wo er mit der Philharmonie Südwestfalen als Gastone in „La traviata” zu hören war. Sein Italien-Debüt gab er 2008 mit dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi in Weills „Die sieben Todsünden” und als Dr. Blind in „Die Fledermaus”.

2009 gibt er sein Debüt in der Schweiz mit dem Aargauer Symphonie Orchester und der Oper Schloss Hallwyl als Wenzel in „Die verkaufte Braut”, es folgen weiteren Aufführungen in „Parsifal” beim Richard Wagner Festival Wels, und am Landestheater Linz folgen Pane/Natura in „La Calisto”, Graf Stanislaus in „Der Vogelhändler”, Guillot in „Manon”, sowie Don Basilio in einer neuen Olivier Tambosi-Produktion von „Le nozze di Figaro”.

Auch als Konzertsänger konnte sich Mark Calvert bereits einen Namen machen, und trat vor allem in Oratorien- und Konzertwerken wie Haydns „Die Schöpfung”, Bachs „Johannes-Passion”, Brahms’ „Liebeslieder-Walzer”, Brittens „Cantata Misericordium” und „Serenade for Tenor, Horn and Strings” auf. 2007 debütierte er mit dem L’Arpa Festante Barockorchester München in Händels Oratorium „Der Messias”, das in einer Aufnahme von Spektral Records vorliegt. Weitere Aufnahmen umfassen Robert Kurkas „The Good Soldier Schweik” für Cedille Records und das Chicago Opera Theater, sowie eine CD mit Liedern von Franck und Gounod bei Ambassador Records. Darüber hinaus war Mark Calvert in der ARTE-Dokumentation „Renata Scotto - L’île opera” zu sehen.


     
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